
Halo Bing: intervju s Maxom Bunkerom
„Hallo Bing: Ein Interview mit Max Bunker“ ist ein Sonderbuch zum 50. Jahrestag der Erstveröffentlichung des legendären italienischen Comics „Alan Ford“ (1969). Es enthält zusätzliche Texte über Alan Ford.
Ivan Sršen & Antonija Radić: Hallo Bing: Interview mit Max Bunker – das erste große Interview mit Max Bunker (Luciano Secchi), dem Schöpfer von Alan Ford. Anlässlich des 50. Jubiläums der Erstausgabe (1969) wendet sich Bunker an die kroatischen Fans: über die Entstehung der Serie, die Zusammenarbeit mit Magnus, den Erfolg in Jugoslawien und das kulturelle Phänomen.
Der Hauptteil besteht aus einem ausführlichen Interview (ca. 40 Seiten), das Sršen und Radić mit Max Bunker (Pseudonym von Luciano Secchi, geboren 1939), dem Drehbuchautor und Schöpfer der Serie, geführt haben. Bunker wendet sich direkt an die kroatischen Leser – einige der treuesten und leidenschaftlichsten Alan-Ford-Fans weltweit. Es geht um:
– die Idee und die Anfänge der Comics in Mailand, die Zusammenarbeit mit dem Zeichner Magnus (Luciano Bottaro? Nein – Roberto Raviola, bekannt als Magnus),
– den satirischen Geist, die Parodie auf Spionagefilme und die Gesellschaftskritik der 60er/70er Jahre,
– den unerwarteten Mega-Erfolg in Jugoslawien (insbesondere in Kroatien und Serbien), wo Comics zu einem Kultphänomen wurden, Generationen prägten und einen spezifischen „jugoslawischen“ Mythos schufen,
– die unterschiedliche Rezeption in Italien und auf dem Balkan, Zensur, Humor und warum Alan Ford über Jahrzehnte „überlebte“.
Neben dem Interview enthält das Buch weitere Texte: phänomenologische Essays über die Entwicklung von Alan Ford in dieser Region, Anekdoten zur Übersetzung (Radić übersetzte viele Episoden), Illustrationen und ein Poster. Der Stil ist locker, unterhaltsam und nostalgisch – Bunker ist ein sympathischer Gesprächspartner, voller Anekdoten und Dankbarkeit gegenüber seinen kroatischen Fans. Das Buch richtet sich nicht nur an Comic-Fans, sondern auch an diejenigen, die das kulturelle Phänomen verstehen wollen, zu dem Alan Ford im ehemaligen Jugoslawien wurde: vom Underground zur Massenkultur, mit einer Prise Humor und Ironie.
Angeboten wird ein Exemplar





