
Afera Mauricius
Der Roman „Die Mauricius-Affäre“ des deutschen Schriftstellers Jakob Wassermann ist ein psychologischer und sozialer Roman, der sich mit Fragen der Gerechtigkeit, der Wahrheit und der moralischen Verantwortung auseinandersetzt.
Die Handlung beginnt, als der junge Etzel Andergast den Verdacht hegt, dass Leonhart Mauricius zu Unrecht wegen Mordes an seiner Frau verurteilt wurde. Etzels Vater, der strenge und angesehene Staatsanwalt Andergast, war an dem Verfahren beteiligt, das zu Mauricius’ Verurteilung führte. Der junge Mann beschließt, den Fall zu untersuchen und die Wahrheit ans Licht zu bringen. Im Laufe seiner Ermittlungen deckt Etzel zahlreiche Unregelmäßigkeiten im Gerichtsverfahren sowie den Konflikt zwischen Gesetz und Gerechtigkeit auf. Der Roman zeigt, wie Vorurteile, gesellschaftliche Stellung und persönliche Interessen Gerichtsentscheidungen beeinflussen können. Gleichzeitig entwickelt sich eine komplexe Beziehung zwischen Sohn und Vater, geprägt von Missverständnissen und Generationenkonflikten.
Angeboten wird ein Exemplar
- Spuren von Patina
- Leichte Beschädigung der Abdeckung





