
Homerova kći
Ein Roman von Robert Graves (1955), in dem die sizilianische Prinzessin Nausikaa um 750 v. Chr. den Thron ihres Vaters, sich selbst vor einer ungewollten Heirat und ihre Brüder vor dem Tod rettet und dabei die Odyssee verfasst. Eine spekulative Fiktion üb
Homers Tochter ist ein historischer Roman von Robert Graves, der auf seiner Theorie basiert, dass die Odyssee nicht vom blinden Homer, sondern von einer Frau – der Prinzessin Nausikaa – verfasst wurde.
Die Geschichte spielt im 8. Jahrhundert v. Chr. in Sizilien (Drepanum, dem heutigen Trapani). Nach dem Verschwinden ihres Vaters sieht sich die junge Nausikaa einer Rebellion arroganter Adliger gegenüber, die die Macht an sich reißen, sie zur Heirat zwingen und ihre jüngeren Brüder töten wollen. Mit Intelligenz, Mut und List organisiert sie den Widerstand und formt die bestehenden Erzählungen um Odysseus zu einem großen Epos, das ihr eigenes Drama widerspiegelt.
Der Roman verwebt gekonnt homerische Motive (die Freier, den Schiffbrüchigen, den Bogen) mit einer abenteuerlichen und fesselnden Handlung. Graves zeigt eindrucksvoll, wie die Odyssee entstanden sein könnte – als Werk einer klugen und entschlossenen Frau.
Das Werk ist dynamisch, flüssig und unterhaltsam, mit einem Hauch von Feminismus. Eine hervorragende Wahl für Fans antiker Mythologie und homerischer Literatur.
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