
Die Vampirschwestern: Eine Freundin zum Anbeißen
Daka und Silvania, Halbvampir-Zwillingsschwestern, ziehen von Transsilvanien nach Deutschland. Sie müssen sich an das menschliche Leben und die Schule gewöhnen und eine Freundin finden – ohne ihr Geheimnis preiszugeben.
Der erste Band der beliebten deutschen Reihe Franziske Gehm, empfohlen für Mädchen ab 10 Jahren. Das Buch erzählt die lustigen und turbulenten Abenteuer der beiden Halb-Vampir-Zwillingsschwestern Daka und Silvania Tepes, die mit ihrer Familie aus dem düsteren Transsilvanien in die gewöhnliche deutsche Stadt Bindburg ziehen.
Ihr Vater Mihai ist ein echter Vampir, und ihre Mutter Elvira ist eine ganz normale Frau, die sich ihren Traum erfüllen möchte: einen Laden für Toilettensitze zu eröffnen. Für die Mädchen ist es ein regelrechter Kulturschock: Statt nachts zu fliegen und tagsüber zu schlafen, müssen sie nun eine normale Schule besuchen, morgens aufstehen, dürfen nicht fliegen und müssen aufpassen, dass sie ihre Vampirgewohnheiten (wie spitze Zähne oder Blutdurst) nicht verraten.
Die Schwestern sind grundverschieden: Silvania ist romantisch, feminin und findet schnell Anschluss, während Daka rebellisch und sportlich ist und das neue Leben hasst. Beide wünschen sich sehnlichst eine Freundin, um sich akzeptiert zu fühlen und ihren Vater nicht zur Rückkehr nach Transsilvanien zu überreden. In der Schule lernen sie Helene kennen, ein Mädchen mit einem eigenen Geheimnis, und Jake, in den sich Silvania verliebt.
Das Buch steckt voller komischer Situationen – von der Begegnung mit einem verdächtigen Nachbarn, der zum Vampirjäger wird, über den Versuch des Vaters, die Familie auf seine eigene Vampirart zu beschützen, bis hin zu den alltäglichen Missgeschicken der Eingewöhnung in die Menschenwelt. Gehm verknüpft gekonnt Humor, subtile Spannung und Botschaften über Akzeptanz von Andersartigkeit, Freundschaft und Familie.
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