
Skriveni cvet
Der Roman ist eine intime, emotionale Geschichte verbotener Liebe im Nachkriegsjapan. Er zählt zu Bucks persönlichsten Werken über interethnische Beziehungen. Weniger episch, dafür psychologischer und melancholischer als ihre China-Romane.
Die junge Japanerin Josui Sakai, die aus einer prominenten Familie stammt (ihr Vater, ein Arzt, floh während der Internierung der Japaner aus Amerika), verliebt sich in den amerikanischen Offizier Allen Kennedy, der im besetzten Japan stationiert ist. Aus ihrer Liebe entwickelt sich schnell eine ernsthafte Beziehung und Josui wird schwanger.
Das Problem entsteht, als Allen ein Familienanwesen in Virginia (Südstaaten) erbt, wo interrassische Ehen damals verboten und gesellschaftlich inakzeptabel waren. Sensibel und stolz ist Josui mit tiefen kulturellen und rassischen Barrieren konfrontiert: auf der einen Seite japanische Tradition und Familienehre, auf der anderen Seite amerikanischer Rassismus und Vorurteile.
Buck schildert auf subtile Weise die inneren Konflikte beider Charaktere, das Leid gemischter Kinder und die Traumata der Nachkriegszeit. In dem Roman geht es vor allem um die Liebe, die im Verborgenen blüht („die verborgene Blume“), aber in einer Welt voller Spaltungen ums Überleben kämpft.
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