
Mandala
Mandala ist einer der reifsten und spirituellsten Romane von Pearl S. Buck, ein seltenes Werk, das in Indien spielt. Der Titel Mandala (Symbol der Ganzheit) spiegelt perfekt den Kern der Geschichte wider: die Suche nach Sinn, Ganzheit und Versöhnung der G
Im gerade unabhängig gewordenen Indien steht Maharana Prinz Jagat – Nachkomme einer Rajputen-Kriegerfamilie – vor dem Verlust seiner Titel und des Großteils seines Besitzes. Dennoch fühlt er sich den Bauern und seinem Erbe zutiefst verpflichtet. Er lebt mit seiner traditionsbewussten, stillen Frau Moti in einem alten Schloss und versucht, seinen Lebensunterhalt zu verdienen, indem er einen ihrer prächtigen Paläste am See in ein Luxushotel für westliche Touristen umwandelt.
Ihr Frieden wird jäh durch die Nachricht vom Tod ihres einzigen Sohnes Jai bei einem Grenzkonflikt mit China (eine Parallele zum Chinesisch-Indischen Krieg von 1962) zerstört. Moti, tief in ihren traditionellen Glaubensvorstellungen verwurzelt, weigert sich, den Tod zu akzeptieren, und schickt Jagat auf die Suche nach Jais Geist oder seiner Reinkarnation. Die Suche führt Jagat quer durch Indien – von heiligen Stätten bis zum Himalaya.
Unterwegs begegnet er Brooke Westley, einer geheimnisvollen, freigeistigen und wohlhabenden jungen Amerikanerin. Zwischen ihnen entsteht eine tiefe, schicksalhafte Liebe – ein Konflikt zwischen östlicher Spiritualität, Schicksal und westlicher individueller Freiheit.
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