
Kritika #19
Diese Ausgabe aus der Zeit des Kroatischen Frühlings verbindet moderne Lyrik, Glaubens- und Kirchenfragen mit Debatten über kulturelle Identität, Literatur und geografische Namen.
Heft 19 der Zeitschrift Kritika, erschienen im Juli und August 1971, verbindet Literaturinterpretation, Kulturkritik und Religionsdebatten. Als Veröffentlichung aus der Zeit des Kroatischen Frühlings dokumentiert es ein Umfeld, in dem Sprache, nationale Identität und kulturelle Eigenständigkeit öffentlich intensiv diskutiert wurden.
Der Schwerpunkt Razumijevanje poezije versammelt unterschiedliche Zugänge zur Lyrik. Vertreten sind Radoslav Dabo, Vlatko Pavletić und Dubravko Ivančan mit einem Beitrag über seine Haiku-Technik. Branimir Donat behandelt Nikola Šop, Bratoljub Klaić weniger bekannte Seiten Tin Ujevićs. Hinzu kommen Ljerka Mifka und Marc Alyn.
Der zweite Schwerpunkt, Kriza vjere i kriza Crkve, umfasst Beiträge von Smiljana Rendić, Vjekoslav Bajsić und Daniel Bučan zu Christentum, Gegenwart, Islam und Ideologie. Weitere Texte widmen sich Musik und literarischen Wertfragen.
Aufsätze über die kroatische Nationalbewegung und geografische Benennungen verbinden Kulturgeschichte mit Identitätsdebatten. Rezensionen und Gedichte ergänzen das Heft als Quelle zum intellektuellen Leben kurz vor der Niederschlagung des Kroatischen Frühlings.
Angeboten wird ein Exemplar






