
Kapucini u Osijeku: Gradivo iz bečkog kapucinskog samostana: 1702.-1919.
Wiener Archivdokumente erschließen die Geschichte der Kapuziner in Osijek von 1702 bis 1919: Klosterleben, Kirchenbau und die Bedeutung der Ordensgemeinschaft für die Stadt.
Kapucini u Osijeku: gradivo iz bečkog kapucinskog samostana: 1702.–1919., zusammengestellt und herausgegeben von Stjepan Sršan, enthält Originaldokumente aus über zwei Jahrhunderten Kapuzinergeschichte in Osijek. Die Wiener Überlieferung ist besonders wertvoll, da ein großer Teil der örtlichen Klosterunterlagen verloren ging.
Bis 1920 gehörte die Gemeinschaft einer Kapuzinerprovinz mit Sitz in Wien an. Jahresberichte und weitere Schriftstücke wurden mit der Provinzleitung ausgetauscht. Diese Korrespondenz erschließt das Klosterleben und das Wirken der Ordensbrüder in Osijek und Slawonien. Die Dokumente erscheinen in ihren Originalsprachen, übertragen in lateinische Schrift.
Der Band bietet ein Verzeichnis der Guardiane sowie Angaben zum Kirchenbau und zu den Kunstschätzen des Klosters. Hinzu kommen Vorwort, Zusammenfassungen und ausgewählte Dokumentenabbildungen. Ein Brief von Bischof Josip Juraj Strossmayer aus dem Jahr 1895 belegt seine Wertschätzung für die Kapuziner.
Die Quellensammlung richtet sich an Leser mit Interesse an Kirchen- und Regionalgeschichte. Sie verbindet die Entwicklung einer Ordensgemeinschaft mit dem historischen Erbe der Stadt Osijek.
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