
Kronike iz Narnije V: Plovidba broda Zorogaza
Lucy und Edmund Pevensie verbringen den Sommer bei ihrem Cousin Eustace Scrubb – einem egoistischen, verbitterten Jungen. Als sie ein Bild eines Schiffes an der Wand betrachten, erwacht das Bild zum Leben: Sie werden vom Wasser verschluckt und fallen ins
Es war Sommer in England, und Lucy und Edmund Pevensie mussten die Ferien bei ihrem Cousin Eustace Scrubb verbringen – einem Jungen, der sich für klüger hielt als alle anderen, aber in Wirklichkeit nur gemein und egoistisch war. An einem regnerischen Nachmittag standen die drei Kinder vor einem Bild eines alten Schiffes mit roten Segeln und einem goldenen Drachen am Bug. Plötzlich wurde das Bild Realität: Die Wellen verschlangen sie, und sie fanden sich im kalten Meer von Narnia wieder.
Sie wurden an Deck der Zorogaz gerettet. Am Heck stand König Kaspian – inzwischen ein erwachsener Mann –, der sie erkannte und sie wie alte Freunde umarmte. Er erzählte ihnen, dass er gen Osten segelte, dem Ende der Welt entgegen, um die sieben verlorenen Lords, die Freunde seines Vaters, zu finden und eine alte Prophezeiung zu erfüllen. Mit ihnen war Reepicheep, eine kleine sprechende Maus mit einem Schwert, die von Aslans Land jenseits der Sonne träumte.
Die Reise war voller Wunder und Gefahren. Auf den Einsamen Inseln befreiten sie einen Lord aus der Sklaverei. Auf der Dracheninsel schlief Eustace aus Gier auf einem Goldhaufen ein und erwachte als riesiger Drache. Erst als er voller Reue und Trauer seinen Fehler gestand, berührte Aslan ihn mit seiner Klaue und verwandelte ihn zurück in einen Jungen – doch mit einem veränderten, sanfteren Herzen.
Auf der Insel, wo alle unsichtbar wurden, las Lucy mutig ein Zauberbuch und hob den Bann. Auf den Dunklen Inseln wurden die Ängste Wirklichkeit, doch Aslans Stimme weckte Hoffnung und vertrieb die Dunkelheit. Auf der Insel des Goldenen Wassers verwandelte Wasser alles in Gold – eine Versuchung, der sie nur knapp widerstanden.
Schließlich erreichten sie die drei schlafenden Lords, weckten sie mit Zauberschwertern und segelten bis ans Ende der Welt. Das Meer wurde ruhig, das Wasser glasklar, und der Himmel voller Sterne und weißer Wellen. Dort erblickten sie Aslans Land – einen Ort jenseits der Welt, voller Licht und Frieden.
Lucy und Edmund erkannten, dass sie nicht mehr nach Narnia zurückkehren konnten – sie waren erwachsen geworden. Eustace, einst der Schlimmste von ihnen, kehrte als wahrer Freund nach Hause zurück. Das Schiff kehrte um, und sie wussten, dass die Reise mehr als ein Abenteuer war – sie war eine Reise zu einem besseren Selbst.
Die Geschichte ist eine Allegorie des spirituellen Wachstums: Reue, Prüfungen, Glaube und die Reise in den Himmel (Aslans Land). Eustaces Wandlung steht im Mittelpunkt – vom egoistischen Jungen zum mutigen Freund.
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