
Kako ostati bez domovine: Sedam koraka od demokracije do diktature
In ihrem Buch analysiert Ece Temelkuran, wie Gesellschaften allmählich in den Autoritarismus abgleiten. Anhand persönlicher Erfahrungen und globaler Beispiele deckt sie Muster des Verlusts von Freiheit, Mitgefühl und Wahrheit in der modernen Welt auf.
Wie man seine Heimat verliert: Sieben Schritte von der Demokratie zur Diktatur ist das Werk der türkischen Journalistin und Autorin Ece Temelkuran. Basierend auf persönlichen Erfahrungen und politischen Analysen beschreibt sie, wie Demokratien weltweit schleichend und fast unmerklich in autoritäre Regime abgleiten. Nachdem sie die Türkei aufgrund ihrer Kritik an der Regierung verlassen musste, nutzt die Autorin ihr Beispiel als Warnung: Was in ihrem Land geschah, kann überall passieren.
Das Buch gliedert sich in sieben Schritte, die zum Verlust der Demokratie führen: von der Manipulation des öffentlichen Diskurses und der Verbreitung von Fake News über die Dämonisierung von Andersdenkenden bis hin zur vollständigen Kontrolle der Institutionen und dem Vertrauensverlust in der Bevölkerung. Temelkuran vergleicht die Prozesse in der Türkei mit denen in Ungarn, den USA, Polen und anderen Ländern und betont die Universalität politischer Mechanismen, die Populismus und Hass schüren.
Die Autorin verknüpft ihre persönliche Geschichte mit der Analyse gesellschaftlicher Trends und schreibt leidenschaftlich, aber klar über den Verfall von Wahrheit und Empathie. Trotz seiner pessimistischen Erkenntnisse ist das Buch auch ein Appell für neue Solidarität, Dialog und den Mut, gegen Ungerechtigkeit aufzustehen.
Wie man ohne Heimatland zurückbleibt ist ein eindringliches und fesselndes Werk, das die aktuellen Bedrohungen der Demokratie aufzeigt und die Lesenden dazu aufruft, deren Ausbreitung nicht tatenlos zuzusehen.
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