
Trijumfalna kapija
Paris 1939. Der deutsche Arzt und Flüchtling Ravic lebt ohne Papiere und Heimat. Im Angesicht des heraufziehenden Krieges findet er die leidenschaftliche Liebe, aber auch die Gelegenheit zur Rache. Ein Klassiker über Exil und Menschlichkeit.
Der Arc de Triomphe ist eines der eindringlichsten Werke von Erich Marie Remarque, dem Autor des Kultromans Im Westen nichts Neues. Angesiedelt im Paris der frühen Kriegsjahre, erzählt der Roman eine ergreifende Geschichte von verlorenen Menschen, Liebe und Rache in einer Zeit, in der Europa im Dunkeln versinkt.
Die Hauptfigur ist Ravic, ein talentierter deutscher Chirurg, der aus einem NS-Konzentrationslager geflohen ist. Ohne Pass und legalen Aufenthaltsstatus lebt er im Verborgenen, operiert illegal wohlhabende Patienten für französische Kollegen und irrt jede Nacht durch die Straßen von Paris. An einem regnerischen Abend begegnet er Joan Madou, einer schönen und unglücklichen Frau am Rande der Verzweiflung. Zwischen ihnen entsteht eine leidenschaftliche, stürmische und zutiefst tragische Liebe – die Liebe zweier Menschen, die bereits fast alles verloren haben.
Remarque schildert meisterhaft die Atmosphäre des Paris der Vorkriegszeit: glänzende Cafés und billige Zimmer, Reiche und Flüchtlinge, trügerischer Glanz und tiefe Verzweiflung. Anhand von Ravics Geschichte wirft der Roman ewige Fragen auf: Was bleibt von einem Menschen, dem Heimat, Name und Zukunft genommen werden? Wie lebt man, wenn alles um einen herum zusammenbricht? Und kann die Liebe eine Welt retten, die in den Krieg stürzt?
Neben der großen Liebesgeschichte birgt der Roman auch einen dramatischen Rachefaden: Ravic begegnet dem Gestapo-Mann wieder, der sein Leben zerstört hat. In diesem Konflikt prallen Hass und Menschlichkeit, Rache und Vergebung aufeinander.
Der Arc de Triomphe ist ein Meisterwerk, das man in einem Zug lesen kann. Remarques Stil ist präzise, emotional und ohne Pathos, und die Figuren sind lebendig, verletzlich und unvergesslich. Das Buch ist besonders eindringlich, da es aus persönlicher Erfahrung geschrieben wurde – Remarque selbst war ein Flüchtling, der vor den Nazis floh.
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