
Posljednja godina rata
Ein bewegender historischer Roman über die Freundschaft zweier amerikanischer Teenagerinnen deutscher und japanischer Abstammung, die sich während des Zweiten Weltkriegs in einem Internierungslager in Texas kennenlernen. Eine Geschichte über Identität, Ve
Das letzte Kriegsjahr (2019) ist ein historischer Roman der amerikanischen Autorin Susan Meissner. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen: 1943–1945 und 2010.
Die vierzehnjährige Elise Sontag lebt ein ruhiges Leben in Iowa, als ihre deutsch-amerikanische Familie der Nazi-Sympathien beschuldigt wird. Ihr Vater wird verhaftet, und die gesamte Familie wird in das Internierungslager Crystal City in Texas deportiert. Dort lernt sie Mariko Inoue kennen, eine japanisch-amerikanische Frau aus Los Angeles. Trotz ihrer unterschiedlichen kulturellen Hintergründe werden die Mädchen unzertrennliche Freundinnen und träumen von einer gemeinsamen Zukunft im Nachkriegs-New York.
Statt der ersehnten Freiheit werden beide Familien repatriiert – die Sontags ins kriegsgebeutelte Deutschland und die Inoues nach Japan. Elise erlebt die Bombenangriffe, die Hungersnot und die Schrecken des Nachkriegseuropas und versucht gleichzeitig, ihre amerikanische Identität zu bewahren und die Hoffnung nicht aufzugeben, Mariko wiederzusehen.
Der Roman erzählt eindringlich von Freundschaft, die Grenzen überwindet, von dem Unrecht, das amerikanische Bürger im Zweiten Weltkrieg erlitten, und von der Suche nach Heimat und Identität im Chaos des Krieges. Meissner schreibt mit Gefühl, Präzision und ohne Pathos und rückt die Menschlichkeit inmitten historischer Tragödien in den Vordergrund. Besonders gelobt wurde das Buch für seine Darstellung des wenig bekannten Themas der Internierung deutsch- und japanischstämmiger Amerikaner. Ein bewegendes und lehrreiches Werk über Widerstandskraft, Versöhnung und die Kraft der Freundschaft.
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