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Der Essay „Über die Wahrheit“ des Philosophen Harry G. Frankfurter untersucht den gegenwärtigen Verlust des Respekts vor der Wahrheit und unterscheidet den Lügner vom gleichgültigen Schwätzer, der Fakten völlig entwertet.
In diesem provokanten und prägnanten philosophischen Essay setzt der amerikanische Philosoph Harry G. Frankfurt das in seinem berühmten Werk „On the Kenjazh“ begonnene Thema fort und konzentriert sich dabei auf den Status der Wahrheit in der zeitgenössischen Kultur und Politik. Der Autor stellt die besorgniserregende Diagnose, dass die Gleichgültigkeit gegenüber der Wahrheit zu einer größeren Bedrohung für die Gesellschaft und demokratische Institutionen geworden ist als die Lüge selbst.
Frankfurt analysiert den entscheidenden Unterschied zwischen jemandem, der lügt, und jemandem, der lügt. Während dem Lügner die Wahrheit immer noch wichtig ist, weil er sie bewusst vermeidet und verbirgt, ignoriert der Fake-Hersteller völlig die Fakten und den Wahrheitsgehalt seiner Behauptungen und kümmert sich nur darum, ob seine Aussagen zu den aktuellen Zielen oder dem Eindruck passen, den er hinterlassen möchte. Durch eine scharfe Analyse von Sprache, Politik und Massenmedien warnt der Autor davor, dass eine Kultur, in der die Wahrheit ihren objektiven Wert verliert, zu tiefer intellektueller und sozialer Desorientierung führt.
Das Buch bietet eine scharfsinnige und aufschlussreiche Lektüre über die Mechanismen der Manipulation im zeitgenössischen öffentlichen Raum und die Notwendigkeit, elementaren Respekt vor den Fakten zu wahren.
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