
Kako ste?
Das Buch enthält sechs wichtige Zeitungsberichte, die sechs in der kroatischen Gesellschaft marginalisierte Gruppen beschreiben, wobei die Helden dieser Berichte keine Typen sind, sondern vielmehr einzigartige, mutige und individuelle Persönlichkeiten.
Genretechnisch gesehen handelt es sich bei diesen Texten nicht um klassische Zeitungsberichte, da sie deutlich länger und detaillierter sind. Die Autorin selbst, eine preisgekrönte Journalistin, die regelmäßig für Print- und elektronische Medien in Kroatien und im Ausland schreibt, gibt an, dass ihr Vorbild der narrative Journalismus war, der in den 1980er Jahren in den USA entstand. Konkret bedeutet dies, dass die Texte ausschließlich auf Fakten basieren, obwohl sie umfangreich, stilistisch vielfältig und stark fiktionalisiert sind. Sie sind das Ergebnis langjähriger Vorbereitung, Dokumentation und Interviews mit den Protagonisten selbst sowie zahlreichen Zeugen. Neben den alltäglichen Kämpfen ihrer Protagonisten sprechen diese Berichte vielleicht noch mehr über die Gleichgültigkeit und mitunter Grausamkeit von Institutionen, die sich um die Schwächsten und Schutzbedürftigsten der Gesellschaft kümmern sollten. Damit übt die Autorin scharfe Kritik an der gegenwärtigen kroatischen Gesellschaft insgesamt.
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