
Dubrovačke slike i prilike (1800-1880.)
Josip Bersas Buch schildert anschaulich das soziale, politische und kulturelle Leben Dubrovniks im 19. Jahrhundert und verknüpft historische Fakten mit persönlichen Erinnerungen zu einem malerischen Porträt der Stadt in einer Zeit des Wandels.
In seinem Werk „Bilder und Szenen aus Dubrovnik (1800–1880)“ liefert Josip Bersa eine äußerst interessante Darstellung Dubrovniks im Jahrhundert nach dem Fall der Republik Dubrovnik. Das Werk besteht aus einer Reihe von Essays und erzählenden Kapiteln, in denen Bersa als Historiker und Chronist einen wissenschaftlichen Ansatz mit persönlichen Erinnerungen und Anekdoten aus der Region verbindet. Das Buch behandelt eine Zeit großer sozialer und politischer Umbrüche – von der französischen und österreichischen Herrschaft bis zum Aufstieg einer neuen bürgerlichen Klasse und der kulturellen Modernisierung der Stadt.
Mit viel Elan und Ironie beschreibt der Autor die Sitten, Charaktere und Situationen, die Dubrovnik nach dem Fall der Republik 1808 prägten. Er widmet den sozialen Klassen besondere Aufmerksamkeit: dem Adel, der sich der neuen Ordnung anzupassen versucht, den Bürgern, die Führungsrollen übernehmen, und dem kulturellen Erwachen, das das späte 19. Jahrhundert kennzeichnen sollte. Das Buch ist zugleich ein Denkmal des „alten Dubrovnik“ – humorvoll, nostalgisch und voller lebendiger Details aus dem Alltag, von Mode und Sprache bis hin zu Sitten und politischen Wirren.
Es ist bemerkenswert, dass Bersa, selbst Nachkomme einer alten Dubrovniker Familie, zwar aus der Distanz schrieb, aber dennoch ein tiefes Verständnis für die lokale Mentalität besaß. Sein Stil, reichhaltig und elegant, zeichnet sich durch Klarheit und Herzlichkeit aus, weshalb sich das Buch beinahe wie ein Roman über die Mentalität einer Stadt liest. „Bilder und Szenen aus Dubrovnik“ gilt oft als unverzichtbares Werk zum Verständnis der kulturellen Identität Dubrovniks und als wichtige Brücke zwischen der Geschichte und Literatur Südkroatiens.
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