
Ein Himmel voller Sterne: Schicksal aus zweiter Hand / Das Lied der schwarzen Berge / Die Straße ohne Ende
Die drei Romane sind durch die Liebe als Schicksal und Versuchung miteinander verbunden: die Entführung, die Frank Gerholdt verfolgt, die verbotene Liebe von Ralf und Rosa in Montenegro und eine Reise ohne sicheres Ende.
Ein Himmel voller Sterne vereint drei Romane von Konsalik: Das Schicksal aus zweiter Hand, Das Lied der Schwarzen Berge und Der Weg ohne Ende. Alle drei Werke verbindet Konsaliks typische Auseinandersetzung mit Liebe, Schuld, gesellschaftlichen Hindernissen und dem Schicksal von Menschen, die in Umständen, die sie nicht kontrollieren können, nach Glück suchen.
Im Roman Das Schicksal aus zweiter Hand ist die Hauptfigur Frank Gerholdt, ein Mann, der aus ärmlichen Verhältnissen zu Macht und Reichtum aufsteigt. Sein Leben ruht jedoch auf einer alten Schuld: Vor vielen Jahren entführte er ein Kind, das nun bei ihm lebt und zum Mittelpunkt seiner Existenz geworden ist. Frank entwickelt eine tiefe, fast erlösende Zuneigung zu dem Mädchen und ist bereit, alles für ihr Glück zu opfern. Doch als er glaubt, die Sünde der Entführung durch Liebe und Fürsorge gesühnt zu haben, holt ihn die Vergangenheit ein und zerstört die Illusion der Sicherheit.
Das Lied der Schwarzen Berge spielt in den Bergen Montenegros. Der junge deutsche Ingenieur Ralf Meerholdt verliebt sich in Rosa, die Tochter armer Bauern. Ihre Liebe wird erwidert, ist aber gefährlich: Ralf zieht sich dadurch die Feindschaft Jossips zu, eines Hirten, der Rosa für sich begehrt. Die Liebesgeschichte entwickelt sich zu einem Konflikt aus Leidenschaft, Stolz, Armut und lokalen Traditionen, während die wilde Berglandschaft die Gefahr noch verstärkt.
Die Straße ohne Ende greift Konsaliks „ewiges Thema“ eines Lebensweges ohne klares Ziel auf, von Menschen, die sich in Ungewissheit bewegen, nach einem Ausweg aus der Vergangenheit suchen und auf einen Neuanfang hoffen. Insgesamt präsentiert das Buch drei Variationen der Liebe unter dem Druck des Schicksals.
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