
Na njivama
Ein lyrischer Roman über das Landleben, die Arbeit und die tiefe Verbundenheit des Menschen mit dem Land. Durch schlichte Szenen und emotionale Wärme beschreibt er die Last, den Stolz und die spirituelle Stärke der Menschen, die mit den Feldern und den Zy
Mila Miholjevićs Roman „Auf den Feldern“ gehört zu jener Literatur, die mit einfachen Mitteln ein eindringliches Bild der ländlichen Welt und des Platzes des Menschen darin zeichnet. Das Werk basiert auf Schilderungen des Alltagslebens auf dem Land, vom frühen Morgen bis zum Ernteabend, wo der Rhythmus des menschlichen Lebens mit dem der Natur verschmilzt. Miholjević verbirgt unter der Oberfläche einfacher Sätze eine vielschichtige Emotion: Die Beziehung zum Land ist nicht nur eine wirtschaftliche Notwendigkeit, sondern auch Quelle von Identität, Geborgenheit und stiller spiritueller Freude.
Die Figuren bewegen sich im bescheidenen, aber lebendigen Raum des Dorfes – Frauen, Bauern, von der Arbeit gezeichnete Kinder, Alte, die sich an „bessere“ und „härtere“ Zeiten erinnern. Der Autor zeigt, wie Solidarität, Beharrlichkeit und ein Gefühl der gemeinsamen Bestimmung in der harten Arbeit entstehen. Das Motiv von Opferbereitschaft und Stolz ist im Text stark präsent: Arbeit ist nicht romantisch, aber wertvoll, weil die Menschen in ihr Sinn und ihren eigenen Wert finden.
Das Werk besticht durch seine Wärme, seinen schlichten, aber rhythmischen Stil und seinen Glauben an die moralische Stärke des „kleinen Mannes“. Auf dem Felde wird somit zu einem literarischen Denkmal der bäuerlichen Erfahrung, aber auch zu einer Meditation über Beständigkeit, das Land und die menschliche Anstrengung, die die Welt erhält.
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