
Martin Mystere SD #1: Sotonin ekran
Eine Erfindung zur Bildbearbeitung wird zur Waffe gegen Fernsehsender. Martin Mystère gerät in einen Erpressungsfall, in dem die Zuschauer ihren Augen nicht mehr trauen können.
In Sotonin ekran entwickelt der Computerspezialist Dennis Vailant ein Gerät zur Manipulation von Bildern. Zunächst entstehen damit unerlaubte Filme für ausgewählte Kunden einer New Yorker Videothek. Zwei Kunden entführen jedoch den Erfinder und zwingen ihn, gefälschte Fernsehsendungen herzustellen, mit denen sie große Sender erpressen.
Das Bild verliert seine Verlässlichkeit als Beweis der Wirklichkeit. Martin Mystère wird als Vermittler bei der Geldübergabe eingeschaltet. Damit gerät er in einen Fall, in dem technisches Wissen den Verbrechern ermöglicht, die Wahrnehmung anderer zu beeinflussen. Ihre Macht beruht auch darauf, eine erfundene Darstellung glaubwürdig erscheinen zu lassen.
Claudio Chiaverotti verbindet eine Science-Fiction-Idee mit einem Kriminalthriller über Erpressung und Medienmacht. Die Fälschung von Videoinhalten macht die Geschichte auch heute interessant: Sie erinnert an digitale Manipulation und die Frage, welchen Aufnahmen wir vertrauen können. Enrico Bagnoli zeichnet dieses technologische Abenteuer des Detektivs des Unmöglichen. Das Heft eröffnet die Reihe von Slobodna Dalmacija; die Fortsetzung folgt in Elektronska pogodba.
Jedan primerak je u ponudi



