
Sabrana djela A. P. Čehova #7: Seljaci i druge novele
Zwischen 1892, als „Das Fragment“, die erste Novelle dieses Buches, veröffentlicht wurde, und „Der Bauer“ (1897) und „Auf den Karren“ (1897) schuf A. P. Tschechow eine Reihe weiterer künstlerisch gelungener Beobachtungen der Gesellschaft, in der er lebte.
Wenn wir nur den Roman „Die Grille“ erwähnen, der so viel Aufsehen um Tschechows Privatleben erregte (einige Bekannte waren besonders verärgert über ihn, da sie der Ansicht waren, er habe sie beim Zeichnen des weiblichen Hauptgesichts kopiert), bis hin zu „Der Bauer“ und diesem aussagekräftigen und lebendigen Bild vom elenden Leben eines kleinen russischen Mannes, werden wir sehen, wie breit das künstlerische Spektrum dieses großen Schöpfers war. Indem er das Argument, das ihm seit Jahren nahegelegt wurde, dass die Welt und die menschliche Psyche von wenigen Rubeln leben, aufgriff und dies mit seinem ideologischen und ethischen Credo untermauerte, schuf Tschechow in den uns moralisch und künstlerisch relevantesten Werken (»Schwestern«, »Der schwarze Mönch«, »Swojachanka« u. a. – alle in diesem Buch versammelt) Klassiker der modernen russischen Novelle, nicht nur hinsichtlich ihrer Komposition, sondern auch ihrer inhaltlichen Aktualität.
Dass dieses Buch auch »Das Haus mit Zwischengeschoss«, »Mein Leben« und die bereits erwähnten »Bauern« enthält, belegt, dass es eine der reifsten Schaffensperioden des großen russischen Schriftstellers umfasst. Denn so brillant sein literarischer Durchbruch mit seinen „kleinen Dingen“ auch gewesen sein mag – und so erfolgreich er später auch auf der Bühne mit seinen Theaterstücken war –, in Romanen und Stücken wie »Anna vom Hals«, »Ariadne«, »Bauern« u. a. brachte er sein künstlerisches Credo nicht nur zum Ausdruck, sondern auch in der Gesellschaft. Der formale Aspekt erwies sich als großartig und bewies, dass auch in einem kleinen Rahmen viel erreicht werden kann.
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