
Teka 1: tekstovi/kritika
Die erste Teka-Ausgabe enthält zehn Texte von Danijel Dragojević, Gedichte aus Josip Pupačićs Nachlass sowie Beiträge von Zuppa, Solar, Heidegger und anderen.
Die erste Ausgabe der Zeitschrift Teka verbindet zeitgenössische Literatur, Philosophie, Poetik und Kritik. Vjeran Zuppa behandelt den Witz, Kasim Prohić Geste und Nichtigkeit, Bruno Popović die Ironie und Milivoj Solar Paraphrase und Allegorese. Hinzu kommen Predrag Matvejevićs Beitrag zu Gaston Bachelards Poetik und „Metaphysik der Einbildungskraft” sowie Branimir Donats Untersuchung kroatischer Literatur im Umfeld von Borges.
Besonders hervorzuheben sind zehn lyrische und prosaische Texte von Danijel Dragojević, die auf den Seiten 25–31 unter dem gemeinsamen Titel Iz novije kutije za lov erscheinen. Dazu gehören O ribama, Žena sa strane, Gađenje puno nježnosti, Hladnoća dolazi, Rječnik svetaca und Avionom iz Dubrovnika. Alltagsszenen, Körperlichkeit, Tierwelt und überraschende gedankliche Verwandlungen machen diesen Beitrag für die Beschäftigung mit seiner dichterischen Entwicklung interessant.
Die Ausgabe enthält außerdem drei Gedichte aus Josip Pupačićs Nachlass, Heideggers Brief an J.-M. Palmier und Palmiers Text über Georg Trakl. Beiträge von Albert Goldstein und Tonko Maroević ergänzen das literarische Programm.
Ein umfangreicher Rezensionsteil zu Lyrik, Sprache, Malerei und zeitgenössischer Theorie sowie eine Michel Foucault gewidmete Dokumentationsrubrik runden das Heft ab. Eine vielseitige Erstausgabe für Sammler kroatischer Literaturzeitschriften und Leser moderner Lyrik.
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