
Suza i osmijeh
Eine Sammlung kurzer lyrischer Prosatexte, Gedichte und Reflexionen aus Gibrans Frühwerk. Das 1914 veröffentlichte Werk gehört seiner arabischen Periode an und zeugt von mystischer Sehnsucht, spiritueller Suche und der Akzeptanz der Dualität des Lebens.
Der rote Faden des Werkes ist die Harmonie der Gegensätze: Tränen (Schmerz, Trauer, Sehnsucht, Seelenreinigung) und Lächeln (Freude, Liebe, Feier des Lebens). Der Autor will Tränen nicht durch oberflächliche Freuden ersetzen oder Trauer in falsches Lachen verwandeln. Tränen offenbaren ihm die Geheimnisse des Lebens und verbinden ihn mit dem Leid anderer, während Lächeln Dankbarkeit gegenüber Gott und Verbundenheit mit den Menschen ausdrückt.
Durch das Prisma der Natur (Blumen, Wolken, Flüsse, Wind) und Symbole der Liebe, des Todes, der Ewigkeit und des Göttlichen zeigt Gibran, dass wahres Glück nicht darin besteht, Schmerz zu vermeiden, sondern ihn gemeinsam mit Freude anzunehmen. Die Sehnsucht nach dem Unerreichbaren (Liebe, Vollkommenheit, Gott) ist edler als ein träges, hoffnungsloses Leben ohne Leidenschaft.
Das Werk offenbart deutlich die Sehnsucht nach spiritueller Vereinigung mit dem Geliebten (Gott), und die Unmöglichkeit, Ideale auf Erden vollständig zu verwirklichen, entmutigt nicht – im Gegenteil, sie nährt die Seele und führt zur Ewigkeit.
Die Sammlung ist eine intime, poetische Meditation über den Sinn des Daseins, betrachtet durch das Prisma von Tränen und Lächeln als zwei untrennbar miteinander verbundene Seiten menschlicher Erfahrung.
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